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Forstwirtschaftliche Maßnahmen in Weeze

Mitteilung vom 30.01.2019

In der Gemeinde Weeze stehen auch in diesem Jahr wieder einige Veränderungen an: neue Nierspromenade und Niersbrücke, Erweiterung des Tierparks, Renaturierung eines Abschnitts der Niers durch den Niersverband,  Neubau eines Feuerwehrgerätehauses in Wemb, diese und einige andere Maßnahmen erwarten Bürger, Besucher und Touristen voraussichtlich noch in diesem Jahr.

Auch aus forstwirtschaftlicher Sicht stehen in diesem Jahr einige Veränderungen auf dem Plan, welche sich sowohl aus den in regelmäßigen Abständen durchgeführten Baumkontrollen auf dem gesamten Gemeindegebiet sowie aus einigen der oben aufgeführten Maßnahmen ergeben.

Im Rahmen der Baumkontrollen wird regelmäßig die Vitalität der Bäume überprüft, um sie zu pflegen und Schäden frühzeitig zu erkennen. Jedoch sind auch Bäume organische Wesen mit einer begrenzten Lebensdauer, sodass die bei der Baumkontrolle auffälligen und nicht den Ansprüchen der Verkehrssicherheit entsprechenden Bäume gefällt werden müssen.

Aufgrund dessen ergeben sich für die Gemeinde Weeze in diesem Jahr folgende durchzuführende forstliche Arbeiten:

In Verbindung mit der geplanten Erweiterung des Tierparks auf der östlichen Seite der B9, werden einige Bäume entlang des an die Erweiterungsfläche angrenzenden Regenbeckens an der Loëstraße / Gesseltweg, welche die Fällreife erreicht haben, entnommen.

Im Rahmen der Vorbereitungen für den anstehenden Bau der neuen Niersbrücke zwischen Ortskern und Tierpark, ist es zudem erforderlich, im Bereich der zu bauenden Fundamente für die Brücke, einige Buchen zu entnehmen.

Im Bereich des Heideweges, entlang der Bahnlinie ist es aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht notwendig, einige Pappeln zu fällen, da sich diese im direkten angrenzenden Bereich zum Bahndamm befinden und nicht riskiert werden kann, dass diese im Falle eines Sturms auf die Gleise bzw. Leitungen fallen.

Auch im Bereich der Waldflächen Schebeckspfatt sowie Antoniusstraße/Tichelkamp, welche sich entlang der Bahnlinie befinden, sollen einige höhere Bäume als Einzelstämme aus dem verbleibenden Bestand entnommen werden. Durch die Entnahme der Bäume wird der Waldcharakter der betroffenen Fläche gestärkt, da die Entwicklung der kräftigsten Bäume gefördert wird und das Strauchwerk Platz zum aufwachsen und verbuschen bekommt.

Selbstverständlich werden die Bestände vor Umsetzung der Arbeiten unter ökologischen und forstlichen Gesichtspunkten in Augenschein genommen. Das Totholz wird nach Fällung als Ganzes oder in Stücken im Bestand verbleiben, um den Lebensraum für Tiere zu erhalten und Rückzugsräume für verschiedene Tierarten und Insekten zu schaffen.

Natürlich werden auch an verschiedenen Stellen im Gemeindegebiet wieder Ersatz- und Neupflanzungen von Bäumen vorgenommen. Die Entnahme sowie die Neupflanzungen sollen noch im Frühjahr dieses Jahres durchgeführt werden.