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Corona verbindet die Menschen in Weeze

Ausgangssperre wurde vermieden

Mitteilung vom 28.03.2020

Die Verwaltung und der Bürgermeister in Weeze danken den Weezern für die Einhaltung von Ausgangsbeschränkungen. Gleichwohl betont Ulrich Francken, dass die Gemeinde mit Konsequenz und Fingerspitzengefühl zugleich darauf drängt, die Auflagen einzuhalten, bei Unbelehrbaren notfalls auch mit Bußgeldern oder einer Strafanzeige. Durch das umsichtige Verhalten der Menschen, auch in Weeze, konnte auf eine Ausgangssperre, die die Freiheit der Bürger noch mehr eingeschränkt hätte, verzichtet werden.

Der Bürgermeister bedankt sich bei „den Helden in der Krise“; Den Pflegekräften, den Ordnungskräften, den MitarbeiterInnen des Einzelhandels und aller Menschen in der Ver- und Entsorgung und allen, die den „Laden am Laufen halten“. Nicht zuletzt die MitarbeiterInnen der Gemeinde erwähnt der BM und dankt allen für ihren Einsatz. Gleichfalls dankt er allen Freiwilligen für die kleinen und großen Gesten der Hilfsbereitschaft.

In Weeze gibt es aktuell 5 Infizierte. Unsere Gedanken und Wünsche sind bei den Betroffenen, insbesondere dem schwer erkrankten Mitbürger und seinen Angehörigen. Allen wünschen wir ein alsbaldige und vor allem vollständige Genesung.

Um so eindringlicher gilt der Appell, soziale Nähe zu suchen aber Abstand zu halten.

Danken möchte ich auch den Religionsgemeinschaften und den Kirchengemeinden, die die Kirchenräume für Einzelpersonen zum Besuch und zur Besinnung öffnen, für Gebete und Messen und jede Kerze, die für die Gemeinschaft brennt.

Auch die Gemeinde bietet von Montag bis Samstag in der Zeit von 08.00 bis 18.00 Uhr Gelegenheit zu Fragen unter Telefon 02837/9100 oder per mail info@weeze.de. Bei persönlicher Ansprache und in dringenden Fällen wird auch die Rathaustür geöffnet.

Wichtige Informationen, u.a. auch zu Soforthilfen für Klein/-Unternehmen sind auch auf der Homepage www.weeze.de enthalten oder über Verlinkungen abrufbar.

Zum Abschluss noch ein Hinweis und eine Bitte. Die Herbstferien sind historisch aus einer Hilfsaktion entstanden, die älteren MitbürgerInnen können sich sicher noch daran erinnern.

In den so genannten „Kartoffelferien“, heute Herbstferien, wurden SchülerInnen früher verpflichtet, beim Auflesen und der Ernte der Kartoffeln in der Landwirtschaft zu helfen. Heute kann man helfen und auch noch etwas dazu verdienen, wenn man z.B. durch Kurzarbeit betroffen oder als Student oder anderer Situation Freiraum hat. Die sicher nicht leichte Arbeit kann man aber lernen und bei ausbleibenden Saisonkräften auch Erfahrungen in der Ernte machen.

Es gilt jetzt zusammen zu stehen. Das „Wir“ ist erste Bürgerpflicht, das „Ich“ sollte nur in konkreter persönlicher Not im Vordergrund stehen und individuelle Ansprüche sind zurück zu stellen. Helfen ist angesagt, so wie wir es jetzt schon vielerorts erfahren, damit das System weiter funktioniert. Es wäre schön, wenn wir besser aus der Krise herauskommen als wir hinein geraten sind. Mental, in der Haltung, der Infrastruktur und der Vorsorge. Allen, die dazu beigetragen haben oder noch beitragen, danke ich herzlich.

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