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Ein Wochenende unterwegs – 170 km – mit den Fahrrädern

Mitteilung vom 07.08.2019

Gruppenfoto von der Fahrradtour 2019 der Kolpingfamilie Weeze

Zum ersten mal lud die Kolpingsfamilie Weeze zu einer 2-tägigen Fahrradtour ein. 21 Mitglieder machten sich daraufhin auf den Weg nach Bocholt. Gut gelaunt traf man sich am Samstagmorgen um 9:30 Uhr an der Kolpingbüste in der Ortsmitte. 19 schwangen sich auf die Räder, Klaus und Karin Kammann begleiteten die Gruppe mit einem Bus, als Gepäck- und Pannenfahrzeug. Glücklicherweise wurde es für Pannen die gesamte Tour über nicht benötigt.

Auf schönen Wegen ging es bis Xanten, wo man in den Rheinauen an der neuen Saline salzige Luft schnuppern konnte. Kurz darauf traf die Gruppe am Restaurant Rheinfähre ein. Hier gab es die erste längere Pause und ein leckeres Mittagessen. Das hatte man sich nach circa 30 km auch verdient. Da die Bislicher Fähre wegen Getriebeschaden nicht fuhr, ging es linksrheinisch weiter, an der Xantener Nord- und Südsee vorbei, teilweise über den Deich am Rhein entlang bis Reeserschanz, wo man auf die andere Rheinseite übersetzte. Nach weiteren circa 30 km traf man im Cafe Waldsee in Hamminkeln ein. Hier gab es Kaffee und Kuchen. Kuchenstücke so groß, dass sie für's Abendessen gereicht hätten.

Auf ging es zur letzten Etappe bis zum Kolpinghotel in Bocholt. Wilfried Nebel und Franz-Josef Dinnessen hatten eine tolle Tour organisiert. Wege durch schöne Landschaften hatten sie bei einer Vortour mit ihren Ehefrauen ausgesucht, genügend Pausen wurden eingelegt und sogar für angenehmes Wetter hatten sie gesorgt. Abends wurde im Kolpinghotel zu Abend gegessen und das ein oder andere Getränk sollte noch folgen.

Nach einem ausreichenden Frühstück und einem Gruppenfoto machte man sich wieder auf den Weg. Es ging an der Aa entlang, worauf viele Vogelnester, Brutnester der Enten und sogar eine Schildkröte zu sehen waren, später dann auch Störche. In Isselburg am Ständebaum die erste kurze Rast, bevor es über Millingen, Bienen und Grietherort dann wieder am Rhein entlang bis zum Rheincafe Rösen in Rees ging. Gute 30 Radler-km lagen zwischen Bocholt und Rees. Gestärkt durch ein reichhaltiges Mittagessen setzte die Gruppe mit dem „Rääße Pöntje" wieder auf die linke Rheinseite über.

Die Sonne lachte den ganzen Tag und sorgte für gute Laune. An Appeldorn und Kehrum vorbei erreichte man nach knapp 15 km den „Hufsche Henn" am Uedemer Hochwald. Hier sollte die letzte größere Pause sein. Kaffee und Kuchen gab es natürlich auch hier. Im Namen aller Teilnehmer bedankte sich der Vorsitzende Johannes van Hall bei den Organisatoren Wilfried und Franz-Josef und bei den beiden Fahrern des Begleitfahrzeuges Karin und Klaus. Applaus gab es für die Vier für zwei schöne Tage mit vielen guten Gesprächen auf schönen Wegen und in ebenso schönen Lokalitäten. Wilfried hatte die Gruppe ohne sich auch nur einmal zu verfahren sicher geführt. Nun folgte der Endspurt mit knapp 20 km bis man gegen 17:30 Uhr wieder an der Kolpingbüste in Weeze eintraf. Für einige folgte dann noch der obligatorische „Absacker" im Markt-Café.