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Eurofighter und Tornado im Visier

Mitteilung vom 02.08.2019

Für ein Gruppenfoto versammelte sich die Gruppe vor dem Vorgängermodell Tornado, der in Jubiläumslackierung auf einem Podest montiert ist

Das Royal Air Force Museum Laarbruch hatte für Interessenten einen Informationsbesuch des deutschen Luftwaffenstützpunkt Nörvenich organisiert.

So machte sich am 25.7. eine internationale Truppe aus 40 Deutschen, Niederländern und Briten auf den Weg, um aus erster Hand Informationen zur Geschichte und zur heutigen Aufgabe des Taktischen Luftwaffengeschwaders 31 „Boelcke" zu erfahren. Uwe Persicke aus Weeze, Museumsmitglied und Angehöriger des Geschwaders in einer Person, erklärte kenntnisreich in seiner Geschwaderpräsentation, dass Nörvenich zur gleichen Zeit wie Laarbruch ebenfalls von den Briten als Royal Air Force Basis erbaut wurde. Mit der Nachkriegsgründung der Luftwaffe der Bundeswehr übergab die RAF den Stützpunkt an die deutschen Flugstreitkräfte. Seither ist das „Boelcke" Geschwader dort stationiert mit zum jeweiligen Zeitpunkt modernstem Fluggerät wie z.B. dem Starfighter.

Im Moment fliegt das Geschwader den Eurofighter. Ein gerade frisch von der Fabrik ausgeliefertes Modell, Stückpreis 70 Millionen, diente Stabsfeldwebel Wirtz als Anschauungsobjekt, um die vielen sachkundigen Fragen der Gruppe zum Waffensystem zu beantworten. Highlight des Besuchs war der ohrenbetäubende Start einiger Eurofighter zu einem Einsatz.

Für ein Gruppenfoto versammelte sich die Gruppe vor dem Vorgängermodell Tornado, der in Jubiläumslackierung auf einem Podest montiert ist.